Schon früher stritt man sich gern um Dinge: Goldene Vliese, heilige Grale und Nibelungenschätze zum Beispiel. Heute schlagen sich Menschen wegen anderer Schätze die Köpfe ein: Wer zum Beispiel einem Apple-Jünger sagt, sein iPhone sei "überbewerteter Nippes", oder einem Windows-Fan mit Absturzhäufigkeit daherkommt, darf sich auf was gefasst machen. Verbal, zumindest.


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Topolsky stört sich vor allem an persönlichen Angriffen auf die Autoren. Eine weibliche Redakteurin sei seitenweise mit Beleidigungen verfolgt worden. "Ständig versuchen einen die Leute auf der persönlichen Ebene zu kriegen und herauszufinden: Welchen Knopf muss ich drücken, damit die Redaktion oder die Moderation explodiert?", erzählte auch Thomas Kaspar, Chefredakteur Community von Chip-Online auf der Social Media Week in Berlin. "Das geht an die Seele." Chip hat deshalb jetzt eine Trainerin für gewaltfreieKommunikation eingeladen, um seinem Team zumindest diese bescheidene Form von Supervision zu bieten.




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