Alarmierende Zahlen aus den USA: Mehr als 25 Prozent aller Obdachlosen sind Kriegsveteranen. Kriegstrauma, Alkoholismus und Drogen führen oft zum sozialen Abstieg.

Nur elf Prozent der US-Bevölkerung sind Kriegsveteranen - aber sie stellen mehr als ein Viertel aller Obdachlosen. Im vergangenen Jahr schliefen fast 196.000 Veteranen auf der Straße oder in Obdachlosen-Unterkünften - jede Nacht.

Die Ursachen für den sozialen Abstieg sind demnach vielfältig: Tausende Soldaten kehren traumatisiert aus dem Krieg zurück. Viele flüchten sich in Alkohol und Drogen. Ein weiterer Risikofaktor für den sozialen Abstieg sind die Wohnkosten in den USA. Rund 72.000 Veteranen geben mehr als die Hälfte ihres gesamten Einkommens für die Miete aus.

Seitdem immer mehr Frauen in den Krisengebieten kämpfen, steigt auch deren Anzahl in der Obdachlosenstatistik. Elf Prozent der obdachlosen Veteranen sind weiblich. Mehr als ein Drittel wurden nach offiziellen Angaben beim Militär sexuell belästigt. Das gilt als weiterer Risikofaktor, um in die Obdachlosigkeit abzurutschen.

 




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